ENERTEC GmbH - 76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Anlagen der
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FEUERUNGSSYSTEME

1.: Vorschubrostfeuerung

Die ENERTEC-Rostfeuerung basiert auf dem System eines Vorschubrostes mit einem luftgekühlten Rostbelag.


Das heißt verfahrenstechnisch, dass in einer Brennkammer auf den Vorschubrost und eben diesen Rostbelag am Anfang das Brenngut aufgegeben und durch die Vorschubbewegung des Rostbelages in Rostrichtung zum Ende der Brennkammer bewegt wird. Auf diesem Weg verbrennt der Brennstoff durch die Wärmeaufnahme aus diesem selbsthaltenden Prozess.


Die Asche des Brennguts fällt am Ende der Rostfeuerung in einen anschließend angeordneten Ascheförderer und wird aus der Brennkammer ausgetragen.


Der Rostbelag liegt auf einer Unterkonstruktion aus Stahl auf, die als ein nach außen abgedichtetes Gehäuse ausgeführt ist. In dieses Gehäuse, die so genannte Unterwindzone, wird die erforderliche Verbrennungsluft für das Brenngut aufgegeben. Die Verbrennungsluft durchströmt den Rostbelag und wird so dem Brenngut zugeführt.


Die Vorschubbewegung des Rostbelags wird durch die reziproke Bewegung von aufeinander folgenden Reihen von Roststäben erreicht.


Die Bewegung der Roststabreihen wird über einen hydraulischen Antrieb realisiert.


Außerhalb des Gehäuses der Rostfeuerung sind eine gewisse Anzahl Antriebs­zylinder an die Rostfeuerung angeflanscht, die ihre Vor- und Rückhubbewegung über eine Verbindungsstange an so genannte Rostwagen übertragen.


Die sich in der Unterwindzone befindlichen Rostwagen treiben mit ihrer Bewegung wiederum eine bestimmte Anzahl von mit dem Rostwagen verbundenen Roststabreihen an.


Der Rostbelag besteht aus einzelnen Teilen aus warmfestem Gussstahl, den so genannten Roststäben.


Diese Roststäbe sind in Rostlängsrichtung in einzelnen Reihen in festen Abständen aufeinander und auf die Unterkonstruktion der Rostfeuerung aufgelegt.


Durch die horizontale Bewegung der Antriebszylinder, der Rostwagen und damit der Roststabreihen entsteht eine reziproke Bewegung dieser Roststabreihen zu der über und unter dieser Roststabreihe liegenden festen Roststabreihe.


In Querrichtung des Rostes liegt eine definierte Anzahl einzelner Roststäbe, die Roststabreihe, nebeneinander auf der Unterkonstruktion auf. Durch die geometrische Ausführung der nebeneinander liegenden Roststäbe werden an den Stößen zwischen den Roststäben Spalte ausgebildet, durch die die Verbrennungsluft von der Unterwindzone über den Rostbelag in das Brenngut strömen kann.


Die notwendige Kühlung dieser Roststäbe wird durch die im vorangegangenen Absatz beschriebene Umströmung mit relativer kalter Verbrennungsluft erreicht.



2.: Brennstoffschacht

Der ENERTEC-Brennstoffaufgabeschacht ist eine Förder- und Dosiereinheit, die zudem ein Schott zwischen Feuerung und Umgebung darstellt. Den Brennstoffaufgabeschacht bildet ein Stahlgehäuse, das an der Aufgabeseite der Rostfeuerung an die Brennkammerstirnseite angeflanscht wird.


Der Brennstoff wird mittels eines Förderaggregats oben in den Brennstoffaufgabeschacht eingetragen, in dem ein definiertes Brennstoffvolumen konstant gehalten wird. Diese Brennstoffvorlage, die den gesamten Querschnitt des Brennstoffaufgabeschachts bedeckt, bildet den Abschluss zwischen Atmosphäre und Brennkammer.


Dient der obere Teil des Brennstoffaufgabeschachts zu Verteilung und Zwischenlagerung des Brennstoffs, so wird dieser im unteren Teil dosiert auf die Aufgabezone der Rostfeuerung ausgetragen. Dies geschieht mittels eines, über die gesamte Breite angeordneten, Schiebersystems.


Am oberen Eintrag befindet sich eine Verteilschnecke zur Vergleichmäßigung der Brennstoffschüttung im Schacht. Durch eine gleichmäßige Brennstoffschüttung im Aufgabeschacht wird ein sicherer Abschluss zur Atmosphäre gewährleistet und die Brennstoffvorlage erhöht.


Der Verteilschneckentrog ist an das Oberteil des Brennstoffaufgabeschachts angeflanscht und dieses wiederum an das Unterteil.


Der untere Teil des Brennstoffschachts dient zum dosierten Brennstoffaustrag mittels Austragsschiebern. Dazu ist eine spezifische Anzahl von Schiebern nebeneinander über die gesamte Breite des Brennstoffschachts angeordnet, die über eine Vor- und Rückwärtsbewegung den Brennstoff austragen. Da die Breite des Brennstoff­aufgabeschachts im Normalfall konform zur Breite der Rostfeuerung dimensioniert wird, ist eine gleichmäßige Beschickung des Rostes gewährleistet.


Aus Gründen der Anlagensicherheit und des Produktschutzes ist das Unterteil des Brennstoffaufgabeschachts mit einem wassergekühlten Doppelmantel und Oberteil und Unterteil mit einer Löscheinrichtung ausgestattet. Im Fall eines Rückbrandes aus der Brennkammer wird der Löschvorgang automatisch durch eine Temperaturüberwachung ausgelöst. Somit werden Schäden am Produkt und ein Übergreifen eines eventuellen Feuers auf die benachbarten Anlagenteile vermieden.


Die Fördercharakteristik des Brennstoffaufgabesystems wird durch die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der Brennstoffschieber erreicht. Die Bewegung der Schieber wird über einen hydraulischen Antrieb realisiert.


An das Gehäuse des Brennstoffaufgabeschachts sind eine entsprechende Anzahl Antriebszylinder angeflanscht, die ihre Hubbewegung direkt an die Schieber übertragen.



3.: Einblasfeuerung

Das ENERTEC-Einblasfeuerungssystem besteht aus einer Dosiereinheit, einem pneumatischen Fördersystem und einem oder mehreren Einblasbrennern zur Verbrennung von granulat- und staubförmigen Medien.


Der Brennstoff gelangt mittels eines Förderaggregats in den Dosierbunker, in dem ein definiertes Brennstoffvolumen konstant gehalten wird. Diese Brennstoffvorlage wird dosiert in das pneumatische Fördersystem eingetragen und zur Brennkammer transportiert. Im Einblasbrenner wird ein zündfähiges Gemisch aus Verbrennungsluft, Förderluft und Brennstoff erzeugt und in der Brennkammer verbrannt.


Der Verbrennungsvorgang der Einblasfeuerung benötigt zunächst eine Mindesttemperatur in der Brennkammer und ist dann ein selbsthaltender Prozess.


Der Dosierbunker dient zum einen als Brennstoffvorlagebehälter und zum anderen als Dosiereinheit für die einzelnen Linien des Feuerungssystems.


Unabhängig voneinander wird in jede Feuerungslinie mittels Dosierschnecken aus dem Dosierbunker ausgetragen. Die Trennung zwischen Bunker und Fördersystem erfolgt mittels einer druckstoßfesten Zellenradschleuse.


Der Brennstoff wird mittels eines pneumatischen Hochdruckfördersystems zur Brennkammer transportiert.


Je Feuerungslinie erzeugt ein Kolbenverdichter das notwendige Fördervolumen. In einem Strang mit verschleißarmen Bögen und Umlenkungen wird das Fluid über den Einblasbrenner in die Brennkammer gefördert.


Dem Fluid aus Brennstoff und Förderluft muss zur Gewährleistung der sauberen Verbrennung noch zusätzlich Verbrennungsluft zugeführt werden.


Dies geschieht über ein separates Verbrennungsluftsystem mit Radialventilator je Feuerungslinie.


Der ENERTEC-Einblasbrenner ist eine Einheit zur Mischung und definierten Führung von verschiedenen Stoffströmen vor dem Eintritt in die Brennkammer. Der Einblasbrenner setzt sich aus verschiedenen Kammern aus speziellen Materialien zusammen und wird an die Brennkammer angeflanscht.


Im Einblasbrenner werden das Gas-Feststoff-Gemisch aus Brennstoff und Förderluft und die Verbrennungsluft zusammengeführt. Es entsteht ein brennbares Fluid, in dem der Brennstoff aufgrund von Zusammensetzung und Strömung emissionsarm verbrennt.

 

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